Kreativkopf & Experimentierfreudig

Angefangen hat alles mit Makramee.
Mit Garn, Geduld und der Erkenntnis, dass ich offenbar nicht stillsitzen kann, ohne etwas zu erschaffen.

Dann wurde ich schwanger mit meiner ersten Tochter – und plötzlich zog eine Nähmaschine ein. Ich nähte Mützen, Kleidung, kleine Lieblingsstücke. Aber nur nähen? Das reichte natürlich nicht. Also kam ein Plotter dazu. Und ich druckte, bastelte, kombinierte, probierte.

Stillstand ist einfach nicht mein Ding.

Irgendwann zog dann auch noch ein Laser ein.
Und plötzlich wurde es noch präziser, noch experimenteller. Ich habe gelasert, Materialien gemischt, Ideen übereinandergelegt – und mich kreativ einmal quer durch alles gearbeitet, was mir in die Hände fiel.

Aber da war immer dieser Gedanke:
Keramik.

Ich wollte das schon ewig ausprobieren. Wusste nur nie wann. Und nie wo.

Bis Oktober 2024.
Mein erster Kurs. Ein bisschen Ton. Ein bisschen Unsicherheit. Und dann – zack – verliebt.

Seitdem töpfere ich. Und zwar so richtig.
Ich habe unglaublich viel gelernt, teste Glasuren, entwickle Formen, freue mich über jedes gelungene Stück – und lerne aus jedem, das nicht so wollte wie ich.

Keramik ist mehr als ein Hobby geworden.
Es ist mein kreativer Anker. Mein Ausgleich. Meine größte Leidenschaft.

Und das Schönste?
Diese Begeisterung weiterzugeben. Kurse für andere zu geben, zu sehen, wie aus einem Klumpen Ton in fremden Händen etwas Eigenes entsteht – das erfüllt mich fast genauso sehr wie mein eigenes Werk.

Meine Stücke entstehen mit Herz, Neugier und einer großen Portion Experimentierfreude.
Sie dürfen Charakter haben.
Sie dürfen echt sein.
Und sie dürfen bleiben.

Mir sagte mal jemand, ich sei nicht professionell genug, weil ich nicht den einen Stil habe und zu viele Dinge probiere. Aber ich sehe das so: 

 

„Ich bleibe nicht bei einer Sache – ich wachse, experimentiere und zeige, dass Vielfalt mein Stil ist.“